03.04.2025
3 Min. Lesezeit

Wichtig in Kürze (WIK): Mehr zum Thema: Weitere Artikel auf mybusinessfuture

Die weltgrößte Industrieschau in Hannover hat am 31. März 2025 ihre Tore geöffnet. Im Mittelpunkt stehen einmal mehr künstliche Intelligenz und Robotik, für viele Unternehmen der Fertigungsbranche heute unverzichtbar. Künstliche Intelligenz begegnet uns immer öfter im Alltag. Auch die Fertigungsindustrie hat die Vorteile der Technologie längst erkannt und setzt KI in immer mehr Bereichen ein – vor allem in Verbindung mit Robotern. Nicht zuletzt soll damit auch der Fachkräftemangel in der Industrie gelindert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gesichert werden. Entsprechend groß ist das Angebot und internationale Interesse an KI- und Robotik-Lösungen, wie die Hannover Messe 2025 zeigt, die diesmal vom 31. März bis 4. April stattfindet.

KI auch aus der Industrie nicht mehr wegzudenken

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage setzen heute schon rund 42 Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI in der Produktion ein, ein weiteres Drittel (35 Prozent) plant, dies zu tun. 82 Prozent sind sich einig, dass der KI-Einsatz künftig wettbewerbsentscheidend für die deutsche Industrie sein wird. Fast die Hälfte (46 Prozent) der befragten 552 Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten befürchtet allerdings, dass die deutsche Industrie die KI-Revolution verschlafen hat oder gerade verschläft. Nur ein Fünftel (21 Prozent) sieht KI als Hype-Thema, das bald wieder vorübergehen wird.

Mit Kanada als Partnerland und der kontrovers diskutierten Zoll-Politik der neuen US-Regierung gewinnt die Hannover Messe 2025 derweil eine politische Dimension. Die Rufe auch aus der Industrie nach mehr Souveränität gegenüber den USA oder China werden lauter. Eine große Herausforderung, denn beide Länder sind bei KI und Robotik weltweit führend. Europa muss sich da vielfach noch finden, obwohl deutsche, französische, britische und italienische Unternehmen in manchen Bereichen mit an der Spitze stehen.

Hoffnungsträger Quantencomputing

Einer der Hoffnungsträger, bei denen die Bunderepublik ebenfalls ganz vorn mitspielt, ist der Bereich Quantenmechanik bzw. Quantencomputing. Das Münchener Startup Quantum Diamonds ist mit KI verbindender modernster Quantensensor-Messtechnik für die Metrologie und andere Anwendungen in nur weniger als drei Jahren so stark gewachsen, dass es bereits in die USA expandiert. Halbleiterhersteller geben sich bei dem Unternehmen laut Handelsblatt die Klinke in die Hand. Unter den Stars der Startup-Szene finden sich in Halle 2 der Hannover Messe noch weitere Unternehmen wie Ecoplanet.Der ebenfalls in München ansässige Anbieter von KI-gestützter Energiemanagement-Software hat den Hermes Award der Hannover Messe für Startups gewonnen. Auch im Bereich Robotik wartet die HMI mit Innovationen auf. Lagerroboter sind etwa schon sehr präsent in der Logistik, finden aber auch als Haushaltshilfen und Pflegekräfte immer öfter Einsatz. Bis Freitag, den 4. April, präsentieren auf der weltgrößten Industrieschau rund 4.000 Aussteller aus mehr als 60 Ländern, 260 davon aus dem  Partnerland Kanada, diese und weitere spannende Entwicklungen, die unsere Welt in den nächsten Jahren prägen werden.

Quelle Titelbild: Adobe Stock / Benjamin

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Häufig gestellte Fragen

Was ist wichtig bei KI auch aus der Industrie nicht mehr wegzudenken?

Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage setzen heute schon rund 42 Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI in der Produktion ein, ein weiteres Drittel (35 Prozent) plant, dies zu tun. 82 Prozent sind sich einig, dass der KI-Einsatz künftig wettbewerbsentscheidend für die deutsche Industrie sein wi

Was ist wichtig bei Hoffnungsträger Quantencomputing?

Einer der Hoffnungsträger, bei denen die Bunderepublik ebenfalls ganz vorn mitspielt, ist der Bereich Quantenmechanik bzw. Quantencomputing. Das Münchener Startup Quantum Diamonds ist mit KI verbindender modernster

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