Der digitale Arbeitsplatz im Energie- & Telekommunikationssektor
11.10.2021 | Holger Bewart

So gelingt der erfolgreiche Homeoffice-Einsatz im Telekommunikations- & Energie-Sektor

Homeoffice ist in der Krise auch für viele Telekommunikations- und Energieversorger zum „New Normal“ geworden und wird es nach der Pandemie wohl auch bleiben, hybrid zumindest. Jetzt ist es aber an der Zeit, die überhastet eingeführten Strukturen auf sichere Füße zu stellen.

Telekommunikationsunternehmen sehen sich zwar an der Speerspitze der Digitalisierung, aber auch sie waren meist nicht darauf gefasst, praktisch von einem Tag auf den anderen große Teile der Belegschaft ins Homeoffice schicken zu müssen. Gleiches gilt auch für viele lokale und überregionale Energieversorgungsunternehmen. Unter großen Zeitdruck mussten, vielfach improvisiert, ganz schnell Lösungen her, um den Mitarbeitenden ab dem ersten Corona-Lockdown im März 2020 zu ermöglichen, von zu Hause aus zu arbeiten. Da ging es oft auch gar nicht ohne BYOD-Geräte, die in den sensiblen Branchen eigentlich ausgeschlossen sind. Datenschutz und Datensicherheit blieben dabei vielfach auf der Strecke, ganz davon abgesehen, dass die zum Teil proprietären oder zusammengewürfelten Systeme oft nicht zueinander passten oder passen.

Resilienz wird zum Wettbewerbsvorteil

Jetzt ist es aber an der Zeit, die Technologien in der langfristigen Unternehmenspraxis zu verankern und den mobilen Arbeitsplatz in sichere Bahnen zu lenken. Es bedarf dabei auch einer Lösung, die in der Lage ist, mit zukünftigen Technologietrends mitzuwachsen und entsprechend anpassungsfähig ist. Denn die Corona-Pandemie wird eines Tages verschwinden. Remote Work bleibt, denn es macht die Unternehmen resilienter und nicht zuletzt auch wettbewerbsfähiger.

Das Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung hat Mitte 2020 eine Studie zu Homeoffice veröffentlicht und festgestellt, dass die Potenziale in vielen Branchen längst nicht ausgeschöpft waren. Am weitesten vorn waren da mit 89 Prozent regelmäßiger oder gelegentlicher Homeoffice-Nutzung Unternehmen der Finanz- und Versicherungsbranche, gefolgt von ITK- oder ICT-Unternehmen mit 85 Prozent. Allerdings lagen oder liegen auch noch viele Potenziale brach. Energieversorger waren in der Vergleichsstudie mit 68 Prozent Zugang zu Homeoffice immerhin noch im oberen Mittelfeld. Den besten Zugang zu Homeoffice unter allen Beschäftigten haben die in Forschung und Entwicklung Tätigen, gefolgt von denen, die überwiegend mit dem Computer arbeiten.

Bei allen Vorbehalten, die wir selbst in der ITK-Branche und bei Energieversorgern beobachten, müssen die Unternehmen verstehen, dass der digitale Arbeitsplatz mit der Möglichkeit von Homeoffice oder Remote Work für ihre Beschäftigten sie resilienter gegen alle Krisen und andere Widrigkeiten macht. Mit einer digitalen Arbeitsplatz-Lösung von Citrix und unseren Managed Services sind Unternehmenskunden dahingehend bestmöglich aufgestellt.

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Was bedeutet Resilienz und was treibt sie voran?

Der Begriff Resilienz leitet sich vom lateinischen „resilire“ ab für zurückspringen oder abprallen. Ursprünglich war damit die physikalische Fähigkeit eines Körpers gemeint, nach Veränderung der Form wieder in seine Ursprungsform zurückzukehren. Das lässt sich auch auf Unternehmen übertragen, die mit Veränderungen und Krisen konstruktiv umgehen, auf Veränderungen flexibel reagieren, sich immer wieder selber hinterfragen und sich den neuen Realitäten anpassen. Resilienz bedeutet in diesem Zusammenhang also, wie gut sich ein Unternehmen gegen Ereignisse schützen kann und im Schadensfall wieder zurück zur Normalität findet. Risiken bezüglich der Cyber-Security spielen dabei ebenso eine Rolle wie etwa die Gefährdung durch Umwelteinflüsse.

Tatsächlich ist die Coronakrise Treiber der Resilienz geworden. Viele Unternehmen waren vielleicht überrascht, wie gut die schnelle Umstellung auf dezentrale Arbeitsplätze gelungen ist. Die Krise macht Unternehmen im besten Fall anpassungsfähiger, handlungsfähiger und damit überlebensfähiger. Innovationen wie der Digital Workspace mit Citrix für zeit- und ortsunabhängiges mobiles oder stationäres Arbeiten macht Unternehmen resilienter, um sich bestmöglich gegen unvorhergesehene Krisen und externe Einflüsse zu immunisieren. Die Herausforderung besteht darin, wandlungs- und widerstandsfähig zugleich zu sein. Es geht nicht darum, die Zukunft vorherzusagen, sondern mit dem Unvorhersehbaren richtig umzugehen.

Dezentrale Arbeitsplätze umsetzen – aber richtig

Der ICT-Dienstleister und Softwarehersteller Axians und sein Partner Citrix positionieren sich im Bereich digitaler Arbeitsplatz und Remote Work, um die Mitarbeiter sicher an die Unternehmens-Applikationen und die IT anzubinden. Das verbirgt sich hinter dem Stichwort Digital Workspace mit virtuellen Arbeitsplätzen für die Beschäftigten in den Unternehmen.

Ziel ist es, auch in der Krise mit veränderten Arbeitsbedingungen resilient zu bleiben. Und das treibt alle Unternehmen um, so auch die der Energieversorgungs- und Telekommunikationsbranchen. So wie eingangs gesagt, mussten viele Betriebe, ob groß, ob klein, ihre Mitarbeitenden ab dem ersten Lockdown ganz schnell ins Homeoffice schicken, um Kundenberatung oder Projektbetreuung vorübergehend oder sogar langfristig auf webbasierte Fernarbeit (Remote Work) umzustellen.

Digitale Arbeitsplatzmodelle bei den Versorgern
Die Arbeitsbedingungen von Energieversorgungs- und Telekommunikationsbranchen gehen immer mehr in Richtung digitale Arbeitsplatzmodelle. Quelle: Adobe Stock / Pugun & Photo Studio.

Der Endkundenservice hat sich damit auch überwiegend in den digitalen Raum verlagert.

Dabei ist es natürlich ein großer Unterschied, ob die Mitarbeitenden im Büro sind und mit eigenen Bordmittel – on-premises – auf die lokale IT zugreifen oder im Homeoffice sitzen und alle Anwendungen und Daten aus einem zentralen Rechenzentrum beziehen sollen. Damit geht freilich auch die Frage der Bereitstellung aller Komponenten aus Hard- und Software einher. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dabei für virtuelle Desktops mit der digitalen Homeoffice-Lösung von Citrix sowie Support und Managed Services von Axians – alles aus einer Hand. Das schließt auch die Lizenzierung und die Bereitstellung der Desktops und Software für die Beschäftigten im Digital Workspace ein, ob dieser nun daheim ist oder unterwegs auf Geschäftsreisen. Dem geht auch eine umfassende persönliche Betreuung und Beratung von Axians in allen Beschaffungs- und Betriebsfragen rund um die Bereitstellung der Services voraus.

Axians und Citrix helfen den Unternehmen somit, ihre Arbeitsplätze zu flexibilisieren und zukunftssicher zu machen, indem die Beschäftigten in die Lage versetzt werden, in Remote-Welten genauso sicher zu arbeiten wie im Büro. Und das schafft schließlich auch die nötige Resilienz und Business Continuity in jeder noch so schwierigen Lage. Gleichzeitig trägt Homeoffice, Remote Work oder hybrides Arbeiten auch zur Zufriedenheit und Produktivität der Belegschaft bei, wie verschiedene Studien gezeigt haben. Denn Sorgen, dass die Mitarbeitenden zu Hause nur anderen Dinge wie Wäschewaschen hinterhergehen oder auf dem Sofa herumliegen, haben sich nicht bestätigt. Im Gegenteil arbeiten viele der Menschen im Homeoffice viel konzentrierter und können sie am Ende oft mehr „wegarbeiten“ als ständig im Büro zu sitzen. Hinzu kommen noch andere positive Auswirkungen wie weniger Stress und Umweltbelastung im Berufsverkehr.

Die Krise geht, der dezentrale Arbeitsplatz bleibt

Axians und Citrix tragen mit ihren Lösungen dazu bei, dass auch nach der Pandemie Mitarbeiter an jedem Ort produktiv arbeiten können. Die Profis von Axians beschaffen die virtuellen Desktops, stellen sie bereit und übernehmen die Wartung – mit der Verlässlichkeit und Sicherheit, die ein Unternehmen braucht, um zukunftsfähig und resilient aufgestellt zu sein.

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„Wie ich aus vielen Kundengesprächen erfahren habe, begreifen immer mehr Unternehmen die Krise als Chance, die Digitalisierung voranzutreiben und mit Lösungen wie denen von Citrix resilienter zu werden. Besonders freut mich aber auch, dass wir als Axians für viele Bestandskunden die erste Wahl sind, neue Projekte wie diese in Angriff zu nehmen, weil wir ihnen auch Best Practices und Synergien mit anderen Kundenprojekten bieten“, erklärt Jacques Diaz, CEO von Axians Deutschland.

Quelle Titelbild: AdobeStock / Jkinwun

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