Cloud-Kapazität wird knapp, CIOs müssen jetzt planen
Bernhard Liebl
7 Min. Lesezeit 63 Prozent Wachstum in einem Quartal. So schnell ist das Cloud-Geschäft von Google ...
Der weltweite Hype um KI kennt kein Ende. Davon profitieren nicht nur die Entwickler der Technologie, sondern vor allem auch die Hersteller der notwendigen Hardware-Komponenten, allen voran der Chip-Produzent Nvidia. Das Unternehmen mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien, hat jetzt sogar Microsoft als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen der Welt abgelöst.
Es ist erst ein Jahr her, dass der US-amerikanische Chiphersteller Nvidia im Mai 2023 dank seiner KI-fähigen Grafikchips in die erlauchte Riege der Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über einer Billionen Euro aufgestiegen ist. Zu diesem herausragenden Kreis gehören außerdem noch Amazon, Apple, Microsoft und die Google-Mutter Alphabet.
Jetzt ist Nvidia mit einem Börsenwert von 2,84 Bio. Euro zum 30. Mai 2024 an allen anderen vorbeigezogen und hat sich an die Spitze gesetzt. Dazu beigetragen hat auch ein kräftiges Umsatzplus von 126 Prozent auf 51,6-Milliarden-Euro im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr sowie ein Gewinnsprung von rund 4,37 auf 25,5-Milliarden-Euro.
Der KI-Hype als treibende Kraft scheint für Nvidia dabei ungebremst. Die Kurssprünge der vergangenen Monate sind zwar unter Börsen-Expert:innen nicht unumstritten, dennoch hat sich die Entwicklung noch nicht abgeschwächt. Allein von April bis Mai hat sich der Kurswert der Aktie mit Stichtag zum 19. Mai 2024 von umgerechnet 87,22 Euro auf knapp 130 Euro noch einmal kräftig gesteigert.Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen, das laut DiePresse 80 Prozent des Weltmarktes für KI-Hochleistungschips dominiert, an der Börse sogar ein Kursplus von 170 Prozent hingelegt.
Auch Nvidia-CEO und -Gründungsmitglied Jen-Hsun Huang aus Taiwan profitiert persönlich von dem Erfolg seines Unternehmens und gehört selbst seit diesem Jahr zu den zehn reichsten Menschen der Welt.
Der KI-Hype sorgt aber nicht nur für strahlende Augen bei den Anlegern. Längst bringt die Technologie auch praktischen Nutzen im Arbeitsalltag. KI übernimmt etwa Routineaufgaben und ist in der Lage, große Datenmengen innerhalb kürzester Zeit und kosteneffizient zu verarbeiten.
Damit bringt KI etwa in öffentlichen Verwaltungen von Kommunen erhebliche Vorteile und trägt zu nachhaltig optimierten Prozessen bei. IT-Dienstleister wie Axians Infoma unterstützen Kunden bei der Entwicklung eigener Anwendungsfälle und der Implementierung der Technologie. Weitere Informationen sowie praktische Beispiele finden Sie hier.
Quelle Titelbild: Adobe Stock / DAIN
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