Niemand braucht noch ein achtwöchiges KI-Gutachten
Benedikt Langer
Anzeige · in Zusammenarbeit mit der Evernine Group 5 Min. Lesezeit Alexander Roth und Alec Chizhik führen ...
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Fast jedes Unternehmen kann seine KI-Ausgaben auf den Euro beziffern. Was das Geld zurückbringt, kann kaum jemand im Haus belegen. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen sehen laut McKinsey bislang keinen spürbaren Effekt ihrer KI-Nutzung auf das Unternehmensergebnis. Vor der nächsten Investition gehört deshalb ein Kassensturz auf den Tisch.
Das Wichtigste in Kürze
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Das CRM wurde vor Jahren eingeführt und seitdem gepflegt wie ein Aktenschrank. Die KI-Lizenzen kamen 2025 dazu, weil sie kamen. Das Marketing arbeitet mit einem Stack aus Tools, die einander nicht kennen. Jede dieser Positionen hat einen eigenen Ansprechpartner, ein eigenes Budget und eine eigene Erfolgsgeschichte. Nur zusammenrechnen kann sie niemand. Technologie macht in KI-Transformationen den kleineren Teil des Erfolgs aus, der Rest ist Organisation. Genau dort klemmt es.
Die Folge zeigt sich in jeder Budgetrunde: Die Geschäftsleitung soll weitere KI-Ausgaben freigeben, ohne dass jemand belegen kann, was die bisherigen gebracht haben. Das ist kein Randproblem. Laut einer Gartner-Prognose wird mindestens jedes dritte generative KI-Projekt nach dem Proof of Concept wieder eingestellt, meist wegen unklaren Wertbeitrags oder eskalierender Kosten. Aus dem Blindflug entsteht dann Stillstand oder die nächste Million auf Verdacht. Beides ist teuer.
Was ist ein KI-Check? Ein KI-Check ist eine kompakte, zahlenbasierte Analyse eines klar umrissenen Feldes wie Vertrieb, Marktsichtbarkeit oder Marketing-Prozesse. Er dauert ein bis drei Wochen, bewertet den Status im Ampelsystem und endet mit einem priorisierten Handlungskatalog, den eine Geschäftsleitung ohne Übersetzung versteht. Die Entscheidung bleibt im Haus, die Grundlage dafür wird belastbar.
Die Evernine Group hat dieses Format auf drei Felder zugeschnitten. Der KI-Vertriebs-Check nimmt CRM, Datenqualität und Vertriebsprozesse auseinander und endet mit drei bis fünf priorisierten Anwendungsfällen samt Rechnung dahinter. Der KI-Sichtbarkeits-Check misst, ob ein Unternehmen in den Antworten von KI-Suchsystemen vorkommt und wo der Wettbewerb bereits zitiert wird. Der KI-Effizienz-Check prüft den Marketing-Stack auf Silos, doppelte Werkzeuge und Reporting-Lücken und legt einen 90-Tage-Fahrplan vor.
Private Equity fragt nicht nach der Vision. Private Equity fragt, was die Maßnahme gebracht hat.
– Alexander Roth, CEO Evernine Group (2026)
Das am meisten unterschätzte der drei Felder ist die Sichtbarkeit. Kaufentscheidungen im B2B beginnen zunehmend mit einer Frage an ChatGPT oder Perplexity. Taucht ein Anbieter in diesen Antworten nicht auf, findet ein Teil des Marktes ihn schlicht nie. Das lässt sich präzise messen: Welche Fragen stellt die Zielgruppe, wen zitieren die Systeme, welche Lücken lassen sich mit welchem Aufwand schließen. Aus einem diffusen Gefühl wird eine Prioritätenliste.
Der Trend ist messbar. Gartner erwartet, dass das klassische Suchvolumen um rund 25 Prozent zurückgeht, weil KI-Assistenten Fragen zunehmend direkt beantworten. Gartner rät Unternehmen deshalb, auf Inhalte zu setzen, die Expertise und Autorität belegen. Genau solche Quellen aus etablierten Fachpublikationen ziehen die KI-Systeme in ihre Antworten. Der KI-Sichtbarkeits-Check zeigt, ob und wo ein Unternehmen dort fehlt. Das Schließen der Lücke ist dann eigene Arbeit. Eines der Werkzeuge dafür ist das GEO-Programm von Evernine Media, das Fachinhalte in genau diesen Umfeldern platziert und ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten messbar macht.
Die Zahl, die den Rahmen setzt
Ein bis drei Wochen. Länger läuft keiner der drei Checks. Das Format ist bewusst so geschnitten, dass die Analyse vor der nächsten Budgetrunde auf dem Tisch liegt und keine Ressourcen im Tagesgeschäft bindet.
Es gibt einen zweiten Grund, warum das Format funktioniert, über den seltener gesprochen wird. Wer als CIO, CMO oder Vertriebsverantwortlicher den Handlungsbedarf mit einer Ampel-Analyse belegt, führt die interne Diskussion. Die Rolle wechselt von der Verteidigung des eigenen Budgets zur Initiative im Transformationsprozess. Diese Position lässt sich im Investitionsausschuss ausspielen, gegenüber Gesellschaftern dokumentieren und im eigenen Werdegang festhalten. Ein Gutachten über 80 Seiten leistet das nicht, weil es niemand liest.
Man kann einwenden, dass Analysen selten das Problem lösen. Der Einwand trifft die langen Formate. Ein Kassensturz ist etwas anderes: Er schafft die Entscheidungsgrundlage, auf der sich Umsetzung überhaupt priorisieren lässt. Wer in Etappen transformiert, braucht genau diese kleine, harte Bestandsaufnahme am Anfang jeder Etappe. Die Alternative ist die Umsetzung auf Zuruf, deren Ergebnis dann wieder niemand messen kann.
Die Reihenfolge ist unspektakulär: das Feld mit dem größten Schmerz wählen, den passenden Check beauftragen, mit dem Ampel-Ergebnis in die nächste Geschäftsleitungssitzung gehen. Wer die wachsenden KI-Posten in der eigenen Cloud-Rechnung kennt, weiß, dass die Frage nach dem Gegenwert nicht kleiner wird. Sie wird nur teurer, je später sie gestellt wird.
Bevor die nächste KI-Million freigegeben wird
Ein Erstgespräch mit Alexander Roth (Strategie) und Alec Chizhik (Technologie): 30 Minuten, keine Präsentation, eine Frage. Welche der drei Ampeln steht bei Ihnen am ehesten auf Rot.
Für mittelständische bis gehobene Unternehmen, die bereits in CRM, KI-Werkzeuge oder Marketing investiert haben und vor der Frage stehen, was davon wirkt. Der Check setzt keine laufenden KI-Projekte voraus, er bewertet den Status und priorisiert die nächsten Schritte.
Je nach Feld nach ein bis drei Wochen. Der KI-Sichtbarkeits-Check ist das schnellste Format, der Vertriebs- und der Effizienz-Check brauchen zwei bis drei Wochen. Alle drei enden mit einem Ampel-Ergebnis samt priorisiertem Handlungskatalog.
Die Umsetzung entscheidet das Unternehmen selbst. Der Handlungskatalog ist so aufgebaut, dass er mit internen Teams, bestehenden Dienstleistern oder mit der Evernine Group umgesetzt werden kann. Der Check bindet an keine Folgebeauftragung.
Alexander Roth verantwortet die unternehmensstrategische Seite, Alec Chizhik die technologische. Beide gehören zur Geschäftsführung der Evernine Group und führen die Erstgespräche persönlich.
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